Anfang August waren wir zur Blattjagd auf den Rehbock im Allgäu. Jagdfreund Hermann und seine Frau Renate erhielten im letzten Jahr aus unserem A-Wurf den Terrierrüden Arthos vom Keltental. Von Anfang an stimmte die Chemie zwischen uns und schon beim zweiten Besuch erhielt ich eine Einladung zur Bockjagd in den Allgäu. Selbstverständlich mit Gattin und unserem Sohn Manuel, Besitzer der Hündin Andra vom Keltental. Die Zeit verging wie im Fluge und die Abfahrt stand bevor. Am letzten Juli-Wochenende ging es dann endlich los. Natürlich herrschte bei uns Hochspannung: „Wie hat sich Arthos entwickelt?“, „Wie sieht er aus?“, „Wo und wie lebt er?“. Nach einigen Stunden auf der Autobahn erreichten wir schließlich unser Ziel. Welch eine Überraschung! Arthos hat sich zu einem kompakten kräftigen Jagdterrier entwickelt, mit glattem, harten und griffigen Haarkleid. Absolut wesensfest, Menschen freundlich zugewandt, jagdlich gut zu führen, aber kompromisslos am Raubwild.
Leider stand seine Mutter Emma von der Westpfalz am Beginn ihrer Hitze. So hatte Arthos mit den zwei Terriermädels seine liebe Not. Kurz gesagt, in dieser Woche konnte Hermann die weitere Vorbereitung für die Gebrauchsprüfung vergessen, trotz strikter Trennung von Männlein und Weiblein. Dann hies es Morgens Jagd, abends Jagd und zwischendurch ein Schläfchen. Wir waren dank unserer Jagdkameraden Hermann und Rainer sehr erfolgreich. Manuel und ich konnten zwei ältere brave Böcke, einen Jährling, einen etwa 3-jährigen „Mörderbock“ (mit zwei messerscharfen, überlauscherhohe, Spieße), sowie einen Dachs erlegen. Als kleines Dankeschön für die Jagdfreunde stand zwischendurch ein Fotoshooting mit den Jagdhunden auf dem Programm. Einige Fotos sind in der Bildergalerie zu sehen.